Digitalisierung der Hochschullehre

 

Herausgeber

  • Markus Deimann
  • Timo van Treeck

Autor*innen

  • Christian Heise hat an der Leuphana Universität Lüneburg studiert, promoviert und doziert. Am Centre for Digital Cultures im Bereich digitale Wissenskulturen schrieb er die allererste offene Doktorarbeit. Außerdem war der Politologe bis Anfang 2018 Vorsitzender bei der Open Knowledge Foundation Deutschland e. V. und Gründungsmitglied beim Förderverein Freie Netzwerke e. V.. Seit 2015 arbeitet er bei Google als Global Product Partnerships Manager.
  • Prof. Dr. Sandra Hofhues ist Universitätsprofessorin für Mediendidaktik im Institut für Bildungswissenschaft und Medienforschung der FernUniversität in Hagen. Sie war zuvor Juniorprofessorin für Mediendidaktik/Medienpädagogik im Department Erziehungs- und Sozialwissenschaften der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln.
  • Dr. rer. pol. Jonas Lilienthal ist seit 2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Wandelwerk – Zentrum für Qualitätsentwicklung der Fachhochschule Münster. Davor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Qualität der Lehre der WiSo Fakultät und dem Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik insbesondere Curriculumentwicklung, der Universität zu Köln tätig. Dort studierte (Dipl.-Hdl. 2009) und promovierte er auch (Dr. rer. pol. 2016).
  • Clara Schroeder arbeitete von 2017–2020 als wissenschaftliche Hilfskraft und Mitarbeiterin im Wandelwerk – Zentrum für Qualitätsentwicklung der Fachhochschule Münster. Sie studierte an der Bergischen Universität Wuppertal (B. Sc. Psychologie 2016) und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (M. Sc. Psychologie 2019). Aktuell ist sie für die Fernuniversität Hagen im Zentralbereich der Fakultät für Psychologie tätig.
  • Dr. Maximilian Heimstädt ist Organisationsforscher und Forschungsgruppenleiter am Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft in Berlin. Er interessiert sich für die Rolle von Offenheit als Prinzip, Praktik und Resource des Organisierens in digital-vernetzten Umwelten.
  • Dr. Thomas Gegenhuber ist Juniorprofessor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere digitale Transformation, an der Leuphana Universität Lüneburg. Er blickt mit organisationstheoretischen Perspektiven auf Phänomene wie etwa crowd-getriebene Organisationsformen, Offenheit als Organisationspraxis (Open Strategy, Open Innovation und Open Government) sowie Cultural Entrepreneurship in einer digitalen Ökonomie.
  • Dr. Benjamin Apelojg ist wissenschaftlicher Mitarbeiter für ökonomische Bildung an der Universität Potsdam. Er hat bereits zwei Professuren im Bereich der ökonomischen Bildung in Magdeburg und Chemnitz vertreten und vielfältige Erfahrungen in der Begleitung von Schulentwicklungsprozessen gesammelt. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der Untersuchung von Beziehungen zwischen Emotionen, Bedürfnissen, Motivation und Lernen sowie der Integration und Entwicklung digitaler Lernumgebungen. Die von ihm entwickelte Felix-App bietet Lehrenden und Lernenden ein fundiertes Feedback, in Echtzeit, über die Stimmung und Bedürfnisse während laufender Lernprozesse. Mit dem Qualitätssiegel „Bedürfnisorientierte Schule“ können sich Schulen und Institutionen evaluieren lassen und die eigene Organisation weiterentwickeln. Das Konzept einer prozessorientierten Didaktik bietet Lehrenden vielfältige Anregungen zur dynamischen und produktiven Gestaltung von Lernumgebungen.
  • Alexander Kiy ist seit 2011 Mitglied am Lehrstuhl für Komplexe Multimediale Anwendungsarchitekturen am Institut für Informatik und Computational Science der Universität Potsdam. Im Rahmen des eLiS Projekts (E-Learning in Studienbereichen) befasst er sich mit der technischen Konzeption und Entwicklung von Architekturen und Softwaresystemen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in virtuellen Umgebungen und der Integration heterogener Systeme. Er promoviert zum Thema der Persönlichen Lernumgebungen im Kontext der Hochschule.
  • Prof. Dr. Ulrike Lucke ist Professorin für Informatik an der Universität Potsdam und hat dort seit 2010 den Lehrstuhl für Komplexe Multimediale Anwendungsarchitekturen am Institut für Informatik und Computational Science inne. Bis 2018 war sie zudem als Chief Information Officer der Hochschule für IT-Strategie und E-Learning zuständig. Ihre Arbeitsgruppe beforscht Bildungstechnologien sowohl aus empirisch-analytischer als auch aus gestaltungsorientierter Sicht und verbindet dabei verschiedene disziplinäre Perspektiven vor dem Hintergrund sozio-technischer Komplexität. In der Gesellschaft für Informatik ist Ulrike Lucke seit 2005 Mitglied des Leitungsgremiums der Fachgruppe Bildungstechnologien sowie seit 2014 gewähltes Mitglied des Präsidiums. Im Jahr 2017 wurde sie zum Fellow der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft ernannt.
  • Tobias Moebert ist seit 2013 Mitglied am Lehrstuhl für komplexe multimediale Anwendungsarchitekturen am Institut für Informatik und Computational Science der Universität Potsdam. Seine Arbeit am Lehrstuhl begann er im Oktober 2013 im ZIM-Projekt MOTIVATE und begleitete das Projekt bis Dezember 2015. Von 2016 bis 2018 forschte er im vom BMBF geförderten interdisziplinären Forschungsprojekt EMOTISK. Seit 2018 ist er Teil der interdisziplinären BMBF-Forschungsprojekte ComplexEthics und miiConsent. Er promoviert zum Thema Adaptivität und Komplexität in sozio-technischen Arrangements.
  • Prof. Dr. Christian Kohls ist Professor für Informatik und soziotechnische Systeme an der TH Köln. Er entwickelt E-Learning-Patterns und digitale Lernwerkzeuge.
  • Dr. Klaus Himpsl-Gutermann ist an der Pädagogischen Hochschule Wien am Institut für übergreifende Bildungsschwerpunkte tätig. Er ist Hochschulprofessor für Professionsforschung mit Schwerpunkt Lifelong Learning, Institutskoordinator und Leiter des Zentrums für Lerntechnologie und Innovation (ZLI).
  • Hans-Martin Pohl leitet die Hochschuldidaktik an der Hochschule Fulda und entwickelt didaktische Konzepte zur Digitalisierung der Lehre.
  • Dr. Alexander Klier ist Social Learning Consultant bei der Firma Beck et al. in München. Zudem ist er Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam sowie an der Hochschule München zum Thema Erwachsenenbildung. Ursprünglich hat er eine technische Ausbildung in der Kommunikationsbranche absolviert. Nach längerer Berufstätigkeit hat er über den zweiten Bildungsweg Philosophie und Erwachsenenpädagogik an der Hochschule für Philosophie, Philosophische Fakultät S.J., studiert. Seit dem Ende der technischen Ausbildung ist er als Referent und Seminarleiter tätig. Das Thema der sozialen Medien und ihres Einsatzes im Rahmen pädagogischer Konzepte beschäftigt in seit dem Studium. Aus diesem Grund begann er das Bloggen und Publizieren von thematisch passenden Fachaufsätzen speziell zu diesen Themen.
  • Prof. Dr. Philipp Pohlenz ist Inhaber der Professur für Hochschulforschung und Professionalisierung der akademischen Lehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Studierendenforschung zum Thema Heterogenität und Diversität sowie im Bereich der Entwicklung von Qualitätsmanagementsystemen in Lehre und Studium. Pohlenz leitet das Verbundprojekt „Heterogenität als Qualitätsherausforderung für Lehre und Studium“ der sachsen-anhaltischen Hochschulen im Rahmen des Bund-Länderprogramms „Qualitätspakt Lehre“ (www.het-lsa.de).
  • Dr. Theresa Kohlmeyer (geb. Schwarzkopf) ist mittlerweile Abteilungsleiterin der Abteilung Glaube, Liturgie und Kultur im Pastoraldezernat im Generalvikariat Essen, vormals wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Religionspädagogik unter besonderer Berücksichtigung von Inklusion am Institut für Katholische Theologie der Universität Paderborn.
  • Prof. Dr. Dirk Burdinski ist Professor für Materials Science an der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften der TH Köln. Der promovierte Chemiker forschte nach einem Aufenthalt am Massachusetts Institute of Technology (USA) im Rahmen einer neunjährigen industriellen Tätigkeit bei Philips Research (Niederlande). Er lehrt seit 2010 im Bereich anorganische Materialchemie und ist Multiplikator für kompetenzorientiertes Prüfen. Seine didaktischen Schwerpunkte sind kompetenzorientierte Lehre, Lehrvideos und Flipped-Formate.
  • Susanne Glaeser leitet das Team „Medien in der Lehre“ im Zentrum für Lehrentwicklung an der TH Köln. Sie berät Lehrende zur Umsetzung mediengestützter Lehr- und Lernszenarien und begleitet die Studiengangentwicklung in den Fakultäten. Als Medieningenieurin koordiniert sie die Einführung und Weiterentwicklung digitaler Kommunikations- und Kollaborationsplattformen für die Lehre.


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