Innovationstreiber

Das Magazin für Alumnae & Alumni des ZWM | Ausgabe 02.2025

ZWM Zentrum für Wissenschaftsmanagement e.V. (ZWM); Redaktion + Recherche GbR

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Liebe Leserin, lieber Leser!

wen oder was meinen wir eigentlich, wenn wir Ihnen in unserer Broschüre „Innovationstreiber“ ausgewählte Neuerungen vorstellen, die die Welt, in der wir leben, fundamental oder sogar disruptiv voranbringen? Sind es die Ideen, die uns eine effektivere Lösung für anstehende Herausforderungen versprechen? Sind es die kreativen Köpfe, die diese Ideen hervorbringen, z.B. als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler? Oder sind es die Menschen, die den Prozess der Ideenfindung und -umsetzung ermöglichen und steuern – im Bereich der Wissenschaft also Wissenschaftsmanagerinnen und -manager?

Antwort: Wir meinen alle drei. Ideen, Innovatoren und Ermöglicher. Wie vielfältig Innovation im Bereich der Wissenschaft und des Wissenschaftsmanagements ist, zeigt Ihnen eindrucksvoll die vorliegende Ausgabe 02.2025 des „Innovationstreibers“.

Beispiel 1: Nachhaltiger und ressourcenschonender Hochschulbau. Lesen Sie in einem visionären Beitrag von Prof. Dr.-Ing. Manfred Curbach und Prof. Dr. Gunter Henn, wie sich mit Hilfe des neuartigen Verbundwerkstoffs Carbonbeton 50 Prozent des bisher verbauten Betons und sogar 75 Prozent des erzeugten CO2 einsparen lassen (ab Seite 10).

Beispiel 2: Iris Teicher und Stefan Burges zeigen auf, wie wir durch einen souveränen Umgang mit immer neuen Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung einer Überforderung unserer persönlichen und organisatorischen Veränderungsfähigkeit begegnen können. „Digitale Resilienz“, so ihre These, wird selbst zu einem strategischen Innovationsfaktor (ab Seite 16).

Beispiel 3: Knappe Kassen und finanzielle Krisen müssen nicht unbedingt die Brachialgewalt des „Sparhammers“ nach sich ziehen, sondern lassen sich auch als Chance für die innovative Weiterentwicklung eines gesamten Wissenschaftsstandorts begreifen und nutzen. Dies erläutern im Interview Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Uni-Präsident Prof. Dr.-Ing. Michael Weber am historischen Beispiel der Wissenschaftsstadt Ulm. Historisch bedeutet mitnichten „nicht innovativ“ – manches Bundesland könnte sich aktuell ein Beispiel an der baden-württembergischen Initiative vor 40 Jahren nehmen (ab Seite 6).

Dies und so einiges mehr bieten wir Ihnen auf den folgenden Seiten. Viel Freude beim Lesen wünschen Ihnen

Henning Rickelt und das Team des ZWM

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